Townsville und Magnetic Island

Townsville und Magnetic Island

Zwei Tage habe ich in Townsville verbracht – warum weiß ich nicht. Der Ort hat absolut nichts – dafür war das Hostel total klasse und ich habe die Zeit hier ganz gut am Pool rumgekriegt – außerdem habe ich hier paar nette Leute kennengelernt, mit denen man sich gut unterhalten konnte.

Das Einzige, was Townsville zum Reiseziel macht ist der Fährhafen – von dort startet die Fähre nach Magnetic Island. Den Namen hat die Insel, weil bei ihrer Entdeckung der Kompass von James Cook verrückt spielte, so dass Cook annahm die Insel würde aus magnetischem Gestein bestehen. Dies stellte sich zwar später als falsch raus, aber irgendwas hier auf der Insel muss zumindest den Handyempfang stören. Mal gucken, ob ich diesen Betrag heute veröffentlicht kriege, oder doch bis morgen warten muss, wenn ich in Cairns bin. Vielleicht klappt es, wenn ich auf das Dach der Hütte klettere, in der ich hier schlafe und das Telefon ganz weit nach oben halte…

Magnetic Island ist auf jeden Fall eine Reise Wert. Es ist eine kleine Felseninsel, auf der vier Dörfer existieren. Die Insel ist üppig mit Regenwald bewachsen. An einigen Stellen kann man sehr leicht wildlebende Koalas finden.

Viele Wanderwege führen hier durch den Wald. Über diese erreicht man auch viele kleine Buchten, in denen traumhafte einsame Strände liegen. Vom Schwimmen wird auch hier wieder abgeraten – giftige Quallen. An den größeren Stränden sind Bereiche mit Netzen abgetrennt, in denen man gefahrlos baden kann.

Das ist schon echt gemein: Besonders im Norden Australiens gibt es so viele traumhafte Strände, an denen man aber nicht Baden kann wegen Haien, Quallen, Krokodilen oder heftigen Strömungen.

 

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