Melbourne, mal schnell

Melbourne, mal schnell


Gleich verlasse ich Melbourne. Ich habe heute eine achtstündige Busfahrt nach Canberra vor mir. Ich denke, das ist nicht so schlimm. Die letzten zwei Tage legte ich in Melbourne viele Kilometer zu Fuß zurück. Ich hätte hier sicher noch ein paar Tage bleiben können, da gebe es noch eine Menge zu sehen, aber ich habe ja auch noch gut 3500 km vor mir, bis ich entlang der Ostküste in Cairns ankomme.

 

Am ersten Tag in Melbourne lief ich zuerst durch die Innenstadt. Dabei musste ich auch noch eine Menge Besorgungen machen: Ticket für den Greyhound-Bus, australische SIM-Karte mit Daten-Volumen für das Handy, Sonnencreme und ein bisschen Brot und Belag zum selber schmieren. Für jede Mahlzeit Essen zu gehen wäre hier extrem teuer.

 

Gefühlt gibt es im Zentrum von Melbourne noch deutlich mehr eigenständige Geschäfte, als in deutschen Großstädten, was den Stadtbummel viel interessanter macht. Es gibt hier viele kleine Gassen und Passagen, in denen ziemlich kultige Geschäfte, Bistros und Bars liegen.

Danach bin ich weiter Richtung Meer gegangen und am Strand entlang Richtung St. Kilda spaziert.

St. Kilda ist das Party-Vietel von Melbourne und der St. Kilda Strand ensprechend mit vielen jungen Menschen bevölkert. Wenn die Sonne untergeht verlässt das Party-Volk den Strand und andere wesen bevölkern den Strand. An der St. Kilda Pier befindet sich eine Pinguin Kolonie. Wenn man sich zum Sonnenuntergang auf den Steg setzt und etwas wartet, kann man den Vögeln zugucken, wie sie von Ihrem Fischzug heimkommen und ihre Höhlen in den Steinwällen an der Pier bevölkern.

 

Zurück zum Hostel bin ich mit der Tram gefahren, die hier öffentliche Verkehrsmittel Nummer eins ist. Wirklich gut finde ich das elektronische Prepaid-Ticket. Wenn man einsteigt und aussteigt jeweils an den Kartenleser gehalten, wird automatisch der günstigste Preis berechnet und abgebucht. In der Innenstadt darf man sogar gratis fahren.

 

Am nächsten Tag war ich in Fitzroy, einem alternativen Viertel vergleichbar mit dem Karoviertel in Hamburg oder Ottensen. Hier habe ich einen leckeren Hamburger mit Roter Beete gegessen – klingt irgendwie komisch, war aber tatsächlich sehr gut!

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